Bansin

Elegant am schneeweißen Ostseestrand liegt eines der drei Kaiserbäder – Bansin.

Zusammen mit den beiden Nachbarorten Heringsdorf und Ahlbeck bildet es die Gemeinde Seebad Heringsdorf. Bansin, das anerkannte Seeheilbad, das sich seinen eigenständigen Charakter dennoch bewahrt hat, liegt im östlichen Teil Usedoms.

Bezaubernd eingebettet zwischen der Ostsee, grünem, dichten Wald, dem Schloon- und dem Gothensee verspricht es Erholung pur. Badefreunden sind garantiert. Dazu paaren sich ausgedehnte Wander- und Fahrradwege in reizvoller Umgebung.

Bansin

Bansin

Wer einfach nur faulenzen oder Sonne tanken möchte, findet einen breiten, feinsandigen Strand direkt vor der Haustür von Pensionen, Ferienwohnungen und Hotels. Zu jeder Jahreszeit lädt der lange Strand zu erfrischenden Spaziergängen mit dem herrlichen Ausblick über das endlos erscheinende Meer ein.

Beim Flanieren entlang der gepflegten Strandpromenade, die gespickt mit kaiserlichen Villen ist, verspürt man den Zauber einer prachtvollen, längst vergangenen Ära. Die aufwendig restaurierten Hotels und Pensionen – natürlich in der typischen Bäderarchitektur mit ihren verzierten Veranden und Säulen – entfalten den Charme einer kaiserlichen Sommerfrische, zu Beginn des 20.Jahrhunderts.

Ursprünglich teilte sich der Ort in das etwas landeinwärts gelegene Dorf Bansin und dem Ende des 19.Jahrhunderts gegründeten Seebad Bansin. Es wurde malerisch in den Dünenbereich eingebettet. Seinen Aufschwung erhielt das Seeband Bansin im Zuge der damals im kaiserlichen Deutschland erstarkenden Badekultur. Adelige und sehr wohlhabende Bürger – vor allem aus Berlin – zog es in den Sommermonaten nach Usedom zum Promenieren und Erholen. Selbst Mitglieder der kaiserlichen Familie erschienen regelmäßig auf der Insel und residierten im neuen Ostseebad Bansin.

Als erstes deutsches Seebad herhielt Bansin 1923 die Freibade-Erlaubnis. Nun konnte auch außerhalb der kleinen Badeanstalten in der Ostsee gebadet werden.

Durch gesellschaftliche Umbrüche und gute Eisenbahnverbindungen nahm der Beliebtheitsgrad in immer breiteren Bevölkerungsschichten zu. Nachdem Bansin im 2.Weltkrieg von Zerstörungen verschont blieb, stellte es die DDR-Regierung Bansin in den Dienst des organisierten FDGB-Massentourismus. Die Nutzung durch privilegierte Bürger ließ die berühmte Bäderarchitektur nahezu verfallen. Kaum ein Handschlag wurde an den historischen Gebäuden getan. Erst nach der Wende wurde mit immensem finanziellen und baulichen Aufwand der Glanz und die Schönheit der alten Zeit wiedererweckt. Im Jahr 1994 erhielt Bansin auch erstmals eine 300 Meter lange Seebrücke. Die historische Bausubstanz und modernste Infrastruktur vereinen Geschichte und Urlaubsansprüche der heutigen Zeit in dem beliebten Ostseebad.

Im Jahr 2005 wurden die drei Ostseebäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin  zur Gemeinde Dreikaiserbäder zusammengeschlossen.  Zum 1. Januar 2006 wurde diese in Heringsdorf umbenannt.

Villa in Bansin

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